Stolpersteine-Putzaktion am 27.01.2023 um 15 Uhr

Die Vorbereitungsgruppe Stolpersteine lädt zur 1. Gemeinsamen Stolpersteine-Putzaktion in Falkensee ein! Am Freitag, dem 27. Januar treffen sich Interessierte um 15 Uhr am WELTLADEN unweit des Bahnhofs und schwärmen zu den 17 Orten in Falkensee aus, an denen seit 2007 Stolpersteine verlegt wurden. 

Putzwillige erhalten einen gelben Falkensee-Beutel mit den benötigten Putzutensilien, einer kleinen Putz-Anleitung und weitere Informationen über die unterschiedlichen Schicksale der Verfolgten. Mitglieder der Vorbereitungsgruppe Stolpersteine erläutern und begleiten gern interessierte Mitmenschen an den Ort ihrer Wahl. Bitte machen Sie mit und zeigen Sie, dass diese Form unserer Erinnerungskultur weiterhin lebendig ist! 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, ab 17.30 Uhr den Film „Herzbergmaschine – Gertrud Kolmar – Wege durch Berlin“ im Kino Ala anzusehen. Der Eintritt ist frei. Der Film widmet sich der einstmals aus dem Falkenseer Ortsteil Finkenkrug vertriebenen jüdischen Dichterin Gertrud Kolmar. Auch für sie und ihren Vater wurden an ihrem letzten frei gewählten Wohnort Stolpersteine verlegt. 

Die Stolperstein-Putzaktion und der Filmnachmittag erinnern an den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar 2023. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zur Erinnerung an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. Wir wollen an diesem Tag an die aus verschiedenen Gründen verfolgten Menschen erinnern, die früher in Falkensee gelebt haben und von den Nazis vertrieben oder ermordet wurden. 

Putzaktion: 27. Januar 2023, Treffpunkt 15 Uhr am WELTLADEN

Zum Film: „Gertrud Kolmar – Wege durch Berlin“

Filmvorführung und anschl. Gespräch mit dem Regisseur Sven Boeck 
27. Januar 2023, um 17.30 Uhr (Einlass ab 17.00 Uhr)
 im Ala Kino Falkensee, Potsdamer Straße 4 

https://www.filmportal.de/film/herzbergmaschine-1-gertrud-kolmar-wege-in-berlin_c106e68de7ad4daa8c9380f1efe4d37d

Filmvorführung „Nelly & Nadine“ am 15.01.2023

Am Sonntag, dem 15. Januar 2023 gab es im Rahmen des monatlichen Treffens des Regenbogencafés einen besonderen Filmnachmittag. Dazu luden das Regenbogencafé und die Vorbereitungsgruppe Stolpersteine gemeinsam ein. Frisch gestärkt durch von den Gruppenmitgliedern gespendeten Kuchen mit Kaffee/Tee sowie manches Kennenlernen und erstes Aufeinandertreffen startete um 16 Uhr der Film „Nelly und Nadine“. Hierbei handelt es sich um einen 90minütigen französischsprachigen Dokumentarfilm mit deutschen Untertiteln, der Sylvie, die Enkelin von Nelly, bei der Suche nach der Geschichte um ihre Großmutter begleitet. Nelly und Nadine waren ein Paar – und der Film erzählt die unwahrscheinliche Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die sich an Heiligabend 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück ineinander verlieben. Obwohl sie in den letzten Kriegsmonaten getrennt wurden, gelingt es Nelly und Nadine, sich später wiederzufinden und den Rest ihres Lebens gemeinsam zu verbringen. Viele Jahre lang wurde ihre Liebesgeschichte geheim gehalten, selbst vor einigen ihrer engsten Familienangehörigen. Schließlich beschließt Nellys Enkelin Sylvie, das persönliche Archiv von Nelly und Nadine zu öffnen und ihre bemerkenswerte Geschichte aufzudecken. Etwa 80 Interessierte folgten der Einladung zum Filmnachmittag – eine überwältigende Zahl an Besucher:innen für einen Sonntagnachmittag mit diesem unter die Haut gehenden speziellen Thema.

Im Anschluss an den Film bestand die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch in einem moderierten Gespräch. Uwe Fröhlich aus Potsdam von Katte e. V. / Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg diskutierte mit zwei Protagonist:innen der beiden veranstaltenden Gruppen und dem teilweise von weither angereisten Publikum.

Der Filmnachmittag erinnerte an den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2023. Dieser Gedenktag wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen zum Gedenken an den Holocaust und den 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. Zum Schluss erfolgte der Hinweis, dass es am 27. Januar 2023 eine live übertragene Gedenkveranstaltung im Deutschen Bundestag geben wird, die sich erstmals der bisher wenig beachteten Verfolgtengruppe queerer Menschen in der NS-Zeit annehmen wird. Ein gutes Signal, doch es war ein langer Weg dorthin. https://www.bundestag.de/…/2023/kw04-gedenkstunde-929020

Über das Regenbogencafé

Das Regenbogencafé bietet seit dem Jahr 2018 Treffpunkt, Austausch und Kultur an jedem zweiten Sonntag im Monat, unter anderem mit Musik, Lesungen, Filmvorführungen und Diskussionen. Im Jahr 2019 organisierte das Regenbogencafé den ersten Christopher-Street-Day in Falkensee.

https://agenda21-falkensee.de/arbeitsgruppen/regenbogencafe

Ursprüngliche Einladung

Das Regenbogencafé Falkensee und die Stolpersteingruppe Falkensee laden ein zu Kaffee und Filmvorführung am 15. 01. 2023 um 15:00 Uhr im Musiksaalgebäude am Gutspark (Am Gutspark 4, 14612 Falkensee).

  • ab 15 Uhr Kaffee, Tee & Kuchen
  • 16 Uhr Filmvorführung: Nelly & Nadine (Dokumentarfilm, 93 Minuten)
  • Eintritt ist kostenfrei
  • Das Gespräch im Anschluss wird moderiert von Uwe Fröhlich aus Potsdam von Katte e.V./Landeskoordinierungsstelle Queeres Brandenburg.
  • Der Filmnachmittag erinnert an den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar 2023.  

Über den Film

Nelly & Nadine ist die unwahrscheinliche Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die sich am Heiligabend 1944 im Konzentrationslager Ravensbrück ineinander verlieben. Obwohl sie in den letzten Kriegsmonaten getrennt wurden, gelingt es Nelly und Nadine, sich später wiederzufinden und den Rest ihres Lebens gemeinsam zu verbringen. Viele Jahre lang wurde ihre Liebesgeschichte geheim gehalten, selbst vor einigen ihrer engsten Familienangehörigen. Schließlich beschließt Nellys Enkelin Sylvie, das persönliche Archiv von Nelly und Nadine zu öffnen und ihre bemerkenswerte Geschichte aufzudecken.

Kulturveranstaltung in Dallgow am 17.09.2022

Am kommenden Sonnabend, dem 17. September 2022, wird in Dallgow eine besondere Kulturveranstaltung stattfinden.

Engagierte Dallgower Autoren haben ihre neuesten Forschungen zu ihrem Ort während der NS-Zeit abgeschlossen und mit Unterstützung der Vorbereitungsgruppe Stolpersteine und der Partnerschaft für Demokratie in der Broschüre Jüdisches Leben in Dallgow-Döberitz herausgebracht. Diese Broschüre liegt bereits an verschiedenen Orten zur kostenfreien Mitnahme aus (Rathaus und Kirchen in Dallgow, Museum & Galerie in Falkensee).

Aus Anlass des Erscheinens und im Zusammenhang mit dem 750jährigen Jubiläum Dallgow-Döberitz‘ im vergangenen Jahr wird am kommenden Sonnabend, dem 17. September 2022 von 15 bis 18 Uhr im Rathaussaal Dallgow-Döberitz, Wilmsstraße 41 eine besondere Veranstaltung stattfinden. Die einzigartige Verbindung von Natur und spannungsreicher Historie bildet den Rahmen dieser der Veranstaltung. Im Anschluss wird es bei einem kleinen Imbiss Möglichkeiten zu weiterem Austausch und Begegnung geben.

Weitere Informationen finden Sie auch hier im Veranstaltungskalender von Dallgow-Döberitz.

Moderation: Christoph Janssen

Programm

  • 15.00 – 15.10 Uhr Begrüßung Bürgermeister/Verwaltung
  • 15.10 – 15.40 Uhr Erdgeschichte der Döberitzer Heide / Dr. Werner Stackebrandt
  • 15.40 – 16.15 Uhr Tiere der Döberitzer Heide – vom Urzeitkrebs zum Wisent (Film) / Daniela Erler
  • 16.15 – 16.30 Uhr Vorstellung der Broschüre „Jüdisches Leben in Dallgow-Döberitz“ / Dr. Ines Oberling
  • 16.30 – 17.00 Uhr Podcast zur DDR-Geschichte / Verena Hedtke, Helga Hohaus, Rüdiger Wichmann, Julius Wichmann
  • 17.00 – 17.30 Uhr Historisches Dallgow-Döberitz – Bilder zur Geschichte ans Licht geholt / Andreas Krüger
  • 17.30 – 18.00 Uhr Zeitreise auf zwei Quadratmetern (Erläuterung der historischen Schaukästen) / Anselm Geske

Radrundfahrt am 10. September 2022

Am Sonnabend, dem 10. September 2022, fanden sich fast 50 Interessierte ein, um der dreistündigen Radrundtour durch Falkensee in Seegefeld-Süd zu folgen.

Bei herrlichstem Wetter wurden an verschiedenen Haltepunkten über die Geschichte dieses seit 125 Jahren verstärkt besiedelten Viertels referiert. Standorte früherer Betriebe, Gaststätten, eines Kriegsgefangenenlagers und des Arbeitersportheimes „Fichteheim“ lagen diesmal im Fokus. Darüber hinaus wurden fünf Stolpersteine aufgesucht und so der dort früher lebenden und durch Nationalsozialisten ermordeten oder in den Suizid getriebenen Einwohner gedacht: Wilhelmine Reinke, Gertrud Voß, Oskar Sander und das Ehepaar Zorn.

Die nächste Radrundtour ist für Frühjahr 2023 geplant.

Ursprüngliche Einladung

Wir möchten Sie einladen! Kommen Sie mit uns am Samstag, dem 10. September 2022, auf eine abwechslungsreiche Radrundfahrt zu Orten der Erinnerung in Seegefeld-Süd.

Wir treffen uns um 10 Uhr am Bahnhof Falkensee (Südausgang Richtung Kino) und fahren zu früheren Ansiedlungen von Betrieben und historischen Gaststätten. Wir machen Halt am Winkelbunker, besuchen verschiedene Stolpersteine sowie die Standorte des ehemaligen „Fichteheims“ und eines Kriegsgefangenenlagers. Gegen 13 Uhr endet unsere Radrundfahrt wieder am Bahnhof.

Theaterstück am 17.06.2022

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, Aktive und Geschichtsinteressierte,

am 17. Juni kommt der Berliner Theaterschaffende Harald Hahn im Rahmen seiner Live-Sommertour nach Falkensee. Um 19 Uhr wird er in der Falkenhagener Kirche (neben dem Haus am Anger) sein Theaterstück „Monolog mit meinem ‚asozialen‘ Großvater“ aufführen. 

In der NS-Diktatur wurden Arme, Obdachlose, Suchtkranke und nichtangepasste Menschen als „Asoziale“ verfolgt und ermordet. Bis heute erfahren sie weder angemessenes Gedenken noch Gerechtigkeit. Dieses Theaterstück will das ändern. Hier können Sie mehr darüber erfahren: http://asozialer-grossvater.de/

Im Anschluss wird es auch Raum für Diskussion und persönliche Begegnungen geben. Der Besuch ist kostenfrei, da die Veranstaltung durch die Partnerschaft für Demokratie gefördert wird. 

Die Vorbereitungsgruppe Stolpersteine lädt Sie herzlich zur Teilnahme ein, denn diese Theaterveranstaltung ist Teil aktiver Erinnerungskultur in unserer Region!

Hier gibt es noch Informationsmaterialien zum Download

Fahrradrundtour zu Frauenorten in Falkensee am 7. Mai 2022

Im Rahmen der brandenburgischen Frauenwoche waren das Jugendforum Falkensee gemeinsam mit der Vorbereitungsgruppe Stolpersteine und vielen interessierten Menschen am Samstag auf Fahrradtour quer durch Falkensee unterwegs. Diese führte uns zu einigen spannenden Orten, die in Verbindung mit Frauen standen und stehen. Jung und alt, egal welches Geschlecht, alle waren dabei und lernten durch kleine Inputs zu den Orten etwas über diese Frauen. Uns hat es sehr viel Freude bereitet und die Pizza danach am Haus am Anger, rundete alles perfekt ab.

Stolpersteinverlegungen am 22. Mai 2022 in Dallgow und Schönwalde-Siedlung

Am Wochenende konnten die beiden Stolpersteine erfolgreich verlegt werden, vielen Dank für Ihr zahlreiches Erscheinen! Anbei bereits ein paar kleine Einblicke, die wir im Laufe der kommenden Tage und Wochen noch erweitern werden.

Stolpersteinverlegung für Max Umanski in Dallgow

Stolpersteinverlegung für Dagny Herzberg in Schönwalde

Artikel, die in der Presse erschienen sind

Einladung

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, Aktive und Geschichtsinteressierte,

am 22. Mai kommt um 9 Uhr der Schöpfer der Kunstaktion „Stolpersteine“, Gunter Demnig, nach Dallgow. Hier verlegt er an der Hauptstraße 17 einen Stolperstein für Max Umanski, der durch die Nationalsozialisten aufgrund seiner jüdischen Herkunft verfolgt und aus Dallgow vertrieben wurde.

Ab 10.30 Uhr wird ein weiterer Stolperstein durch Gunter Demnig und zwar erstmalig in Schönwalde-Siedlung verlegt. Hier werden wir vor dem ehemaligen Wohnhaus Großer Ring 89 der jungen Mutter Dagny Herzberg gedenken, die ebenfalls aufgrund ihrer jüdischen Herkunft durch die Nationalsozialisten verfolgt und nach zweijähriger Haft ermordet wurde. In Schönwalde zurück blieben ihre beiden kleinen Söhne, die nur durch den persönlichen Einsatz und den Mut anderer Familien gerettet wurden. Die Nachfahren von Dagny Herzberg initiierten den Stolperstein zur Erinnerung an sie und werden persönlich anwesend sein.

Im Anschluss findet um 11.15 Uhr im Schönwalder Gemeindesaal, Berliner Allee 3-5, eine Veranstaltung zum Thema Stolpersteine statt. Hier wird es neben Vorträgen und Musik auch Raum für persönliche Begegnungen mit einem kleinen Imbiss geben.

Die Verlegungen und Begleitveranstaltungen sind Teil aktiver Erinnerungskultur in unserer Region. Daher lädt Sie die Vorbereitungsgruppe Stolpersteine herzlich zur Teilnahme ein!

Alle Informationen und mehr Hintergründe zu beiden Personen finden Sie in den Flyern, die Sie hier herunterladen können.

Aktive sind überglücklich – Übergabe eines Spendenschecks

DANKESCHÖN!!!

Unverhofft haben wir den Zuschlag für eine Spende von den Mitarbeiter*innen der KfW in Höhe von 3.100€ erhalten. Die Mitarbeiter*innen haben jedes Jahr die Möglichkeit, die Restcent/Resteuro ihres monatlichen Gehalts auf ein internes Sammelkonto zu spenden. Diese Summe wird zum Jahresende an regionale, gemeinnützige Organisationen verteilt: Wir gehörten diesmal zu den Ausgewählten!

Das Geld wird für die im Mai 2022 bevorstehenden Stolpersteinverlegungen in Schönwade-Siedlung und Dallgow-Döberitz verwendet. Darüber hinaus planen wir in diesem Jahr weitere Abendveranstaltungen (Theaterstück, Lesung, Zeitzeugengespräche…) immer mit Bezug zur NS-Zeit. Auch hierfür werden diese Gelder eingesetzt.

Abb. Scheckübergabe durch die Ideengeberin Lysann Goldbach/KfW an die VBG Stolpersteingruppe 😁

Filmvorführung am 2.12.2021

Bereits seit 2006 verlegt die Vorbereitungsgruppe Stolpersteine für Falkensee und Umgebung im Osthavelland Stolpersteine für Verfolgte des NS-Regimes. Bisher konnten wir in Falkensee, Brieselang, Dallgow, Nauen mit Ribbeck 46 solcher besonderen Erinnerungsmale verlegen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns intensiv mit der Geschichte der NS-Zeit und bieten verschiedene Veranstaltungen zu diesem Thema an. Wir möchten damit einen Beitrag gegen das Vergessen leisten – den verfolgten Menschen ein Gesicht zu geben und sie aus der Anonymität herausholen, indem wir beispielsweise auf unseren Fahrradrundtouren Stolpersteine besuchen und über das Schicksal der Menschen berichten. 

Am Donnerstag, dem 2. Dezember werden wir den Dokumentarfilm „Jetzt nach so vielen Jahren“ vorführen. In der Falkenhagner Kirche in der Kirchstraße – neben dem Haus am Anger, in der Nähe des Rathauses – wird der Film ab 19 Uhr zu sehen sein. Wir freuen uns, dass auch einer der Regisseure an diesem Abend in Falkensee sein wird. Anschließend haben wir Gelegenheit mit Herrn Schnabel und auch untereinander ins Gespräch zu kommen. 

Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen! Der Eintritt ist frei.

Die Kirche verfügt auch unter dem aktuellen Abstandsgebot über ausreichend Plätze.

Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen sind uns Interessierte, welche die 2G+-Regel erfüllen, sehr willkommen! Das heißt: geimpft oder genesen (gern auch zusätzlich mit Schnelltest aus dem Testzentrum). Bitte den Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen. Mit einer Anmeldung vorab an info@stolpersteine-falkensee.de helfen Sie uns sehr bei der Organisation!

Zum Inhalt des zeitlos wirkenden Dokumentarfilmes:

Der Film widmet sich der Aufarbeitung des Schicksals verfolgter Juden in der Nordhessischen Stadt RhinaBis 1923 war mehr als die Hälfte der Dorfbewohner jüdisch, lange Zeit wurde es „Klein-Jerusalem“ genannt. Als die Nationalsozialisten an die Macht kamen, wurde diese alte jüdische Gemeinde zugrunde gerichtet, und die meisten Juden wurden in Konzentrationslager deportiert. 

In Rhina blieb von ihnen nicht mehr als ein verwüsteter Friedhof zurück. 1981 drehte ein Filmteam des Hessischen Rundfunks eine eindrucksvolle Dokumentation über das einst so jüdische Dorf in Hessen. Befragt nach den früheren Nachbarn erzählten die Rhinaer vom friedlichen Miteinander damals. Die überlebenden und betroffenen Zeitzeugen erinnern sich anders an diese dunkle Zeit. Um diese unterschiedliche Wahrnehmung geht es in diesem Dokumentarfilm.